Send Nudes – Kaffeekodak

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Endlich.

Autosave-File vom d-lab2/3 der AgfaPhoto GmbHAutosave-File vom d-lab2/3 der AgfaPhoto GmbH

Spaziergang mit Christian zum Lindener Hafen.
„Guck mal, ne‘ Banane.“
„Mega!“

Autosave-File vom d-lab2/3 der AgfaPhoto GmbH

„Bin ich auch mit auf dem Bild?“
„Nur wenn du auf den Kran kletterst.“

Morgen, am 29.04., ist das Ende meiner Ausstellung „So kommst du nirgendwo hin“. Zwei Wochen Bilder ausstellen und mit unterschiedlichsten Menschen unterschiedlichste Gespräche führen. Das war ziemlich gut und unheimlich bereichernd.
Ich freue mich auf morgen und wer auch noch Bilder schauen möchte, ist herzlich eingeladen ab 16 Uhr ins KrAss UnARTig Atelier am Weidendamm 30 in die Nordstadt von Hannover zu kommen.
Walter begleitet den Abschluss musikalisch am Piano. Manche Abzüge gibts auch zum Schnapperpreis, habe ich mir sagen lassen. 😉

Also bis morgen.

So kommst du nirgendwo hin – Ausstellung

Betrifft: Ausstellung.
Noch viel wichtiger als das Blaue Wunder und Visitenkarten ist für mich im April nämlich die lang ersehnte  Ausstellung beim KrAss UnARTig e.V.. Ich bin jedes Mal ein bisschen hibbelig, wenn ich dran denke und bin jetzt schon dankbar und voller Ehrfurcht für alle die mich unterstützen und das möglich machen.
Die letzten Tage waren Vorbereitung und Aufbau gewidmet.
Morgen, am 15.04. um 18 Uhr ist offizielle Eröffnung und jeder der es noch nicht mitbekommen hat, ist natürlich herzlich eingeladen. Bis zum 29.04. habt ihr die Gelegenheit euch in Ruhe verschiedenste Arbeiten der letzten zwei Jahre unter dem Titel „So kommst du nirgendwo hin“ zu gönnen.

Geöffnet ist bis zum 29.04. immer ab 17.15 Uhr bis 19.30 Uhr. Außer Sonntags und Ostermontag.

Hier gehts zur Facebook-Veranstaltung mit Adresse und weiterem Geschniggel.

Jedenfalls sind die letzten Tage und Wochen eine gute Gelegenheit, sich mal zu fragen, was genau man da eigentlich macht. Ganz sicher bin ich noch nicht, aber ich hoffe, dass sich viele interessante Gespräche ergeben werden. Bisher kann ich aber sagen, dass es sich lohnt, immer weiterzumachen, sich zu verbessern, umzudenken und künstlerisch zu verdichten.

Für Mai ist dann auch schon wieder eine Veranstaltung für die Hinterhof-Konzerte in the making. Diesmal kein Konzert, sondern eine Lesung. Das kann ich bereits verraten. Die Nachbarn schlackern schon mit den Ohren und ich freue mich auf zahlreiche Gäste.

Flyerfertig2

Pötzer Landwehr

Heute mache ich mal eine Ausnahme. Es gibt nicht Bilder von mir, sondern aus der Kamera meines Vaters. Ich finde sie so ungezwungen und gleichzeitig unheimlich kunstvoll, dass ich sie gerne zeigen möchte.
barnhimmelkerzespinne

Heute, am 02. Februar, wäre mein Vater 65 Jahre alt geworden. Leider ist er im November verstorben. Den Film habe ich aus seiner alten Minolta gerettet und er muss im Sommer 2016 belichtet worden sein.
Ich habe lange überlegt, ob das passt. Ob man das veröffentlichen kann. Ich habe mich dazu entschieden, weil mein Vater vielleicht doch einen gewissen Teil dazu beigetragen hat, dass ich jetzt so viel fotografiere.
Meine erste kindliche Begegung mit einer Kamera war die Cosina CT7, die in der Diele an der Garderobe hing. Vermutlich werde ich als kleines Mädchen unwissentlich den ein oder anderen Film ruiniert haben, weil ich öfter damit herumgespielt habe. Sie hat mich später – mittlerweile im Teenageralter –  auch in den ersten Berlinurlaub mitsamt Festival begleitet, weil im Verlustfall weniger kostspielig und insgesamt robuster als eine Digitalkamera. Im Studium sollte ich sie dann tatsächlich von meinem Vater geschenkt bekommen, als ich ihm am Telefon erzählte, dass ich Fotoseminare an der Uni besuche. Als ich das gute Stück letztes Jahr mit einem defekten Blitzgerät kurzgeschlossen habe, hat er zunächst versucht mir am Telefon zu helfen, sie zu reparieren. Als auch das aussichtslos schien, hat er mir einfach eine neue geschenkt. Es ist das selbe Modell.

Mein Vater war kein Künstler oder Fotograf, aber ich finde die Doppelbelichtungen ganz besonders. Es bedeutet für mich, dass jeder etwas machen – erschaffen kann, ungeachtet jeglicher Vorbildung, solange man Freude daran hat und wagt, etwas auszuprobieren. Aber sie sind auch deshalb besonders, weil sie voll sind mit persönlichen Erinnerungen: die Scheune an der Straße und der Blick aus dem Fenster in den Vorgarten, wo der Ranunkelstrauch blüht. Sogar an die Blattform der Zaubernuss erinnere ich mich.

Schneemann.jpgWinter 199? / Garten hinterm Haus

PS: Danke fürs Lesen. Es war mir wichtig, das alles zu zeigen und vielleicht hilft es auch ein bisschen, nicht mehr ganz so durcheinander zu sein. Nächste Woche – weniger melancholisch – wieder Fotos von mir.

Apocalypse – immer.

Ihmezentrum – my love. Was machen sie mit dir? Verstoßen, wie das hässliche Stiefkind. Was tun? Wir alle wissen doch, dass kleine kosmetische Eingriffe nur das Gesamtbild verschandeln. Die inneren Werte zeigen. Das hilft. Auch wenn das Dach undicht ist. flaresunihmeblobinnenhoffassadekleinabsenceapocalypse

Und jetzt hat auch noch dieser Trumpel (ok, keine Wortspiele mehr) die US-Präsidentschaftswahl gewonnen. Meet me beim Weltuntergang an dieser Stelle kurz bevor die Atomraketen starten. Denk an deine Sonnenbrille. Ich bringe den Rotwein und Zigaretten. ❤

Minolta X700 / Beroflex Telezoom / Kodak Gold 200 / 2016